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„AVESTA ART“
MODERNE KUNST IN EINEM HÜTTENWERK

• Es liegt immer noch da am Steilufer, das alte Eisenhüttenwerk von Avesta, fast wie eine Kathedrale aus blaugrünem Schlackenstein. 1874 begann sie mit der Produktion und war damals ein Symbol für Entwicklung und neues Denken. Nach etwas mehr als sechzig Jahren wurde der letzte Schmelzofen endgültig gelöscht.

Es vergingen danach mehr als fünfzig Jahre. Das Hüttenwerk lag unverändert trotz einer ständig akuten Abbruchsdrohung, als es plötzlich wieder im Mittelpunkt des Interesses stand und zu einem „Kulturschutzgebiet mit Reichsinteressen“ erhoben wurde. Das Gebäude wurde renoviert und es kam zu einem regelrechten „Kulturwandel“.

Das Hüttenwerk durchlief die Verwandlung in eine der spannendsten Kunsthallen Schwedens und 1995 wurden die Pforten zum allerersten „Avesta Art“ aufgeschlagen. Durch die Präsentation von Gegenwartskunst im Zusammenwirken mit dem schimmernden Schlackengestein und den mächtigen Hochöfen erweckt „Avesta Art“ unerwartete, rein magische Eindrücke.



Von 1874 bis 1938 schlugen die Flammen aus den Schornsteinen der Rost- und Hochöfen im Eisenhüttenwerk von Avesta. Heutzutage zeigen im Innern des alten Werkes völlig andere Farben und Formen ihr Bild. Foto: Alice Hamrin.


• 1995 kamen 13 680 Besucher, 1997 15 018, 1998 14 481 und im Jahr 2000 besuchten 18 660 Personen die „Avesta Art“.

www.avesta.se/kultur/avestaart
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